Rockrider Explore 120 20 Zoll Test: Kinder-MTB ohne Federgabel

Das Explore 120 ist das einfachere der beiden 20-Zoll-Mountainbikes von Rockrider. Es verzichtet auf die Federgabel und setzt stattdessen auf einen leichten, robusten Aufbau ohne bewegliche Teile an der Front.
Sechs Gänge, V-Brakes und Bremshebel, deren Abstand zum Lenker für Kinderhände verringert wurde: Das Wesentliche ist da.
4,80 von 5 Sternen bei 917 Bewertungen. Geprüft am 10. August 2026 auf der Produktseite von Decathlon.
Rockrider Kinderfahrrad 20 Zoll Explore 120
Für Kinder, die vor allem auf befestigten Wegen fahren und keine Federung brauchen.
Stärken
- Sechs Gänge über einen Drehgriffschalter, der Lenker wird zum Schalten nicht losgelassen
- Bremshebel mit verringertem Abstand zum Lenker, eigens für Kinderhände entwickelt
- Zwei V-Brakes für dosierbares Bremsen an der Felge
- Lenker und Vorbau aus einem Guss, dadurch nichts zu verstellen und nichts, was sich lösen kann
- Kurbeln mit 140 Millimetern Länge, an den kindlichen Körperbau angepasst
- Kettenführung verhindert das Abspringen der Kette
- Abdeckung schützt vor dem Kontakt mit dem Metall der Kurbel
- Sportsattel mit Kunststoffschale am Heck, die Stöße abfängt
- MTB-Reifen mit seitlicher Profilierung für Grip in Kurven
- Robuster Stahlrahmen mit kurzen Kettenstreben, dadurch wendig
- Klingel, Speichenreflektoren und Flachpedale ab Werk
- Rahmen kompatibel mit BTWIN-Schutzblechen, Ständer, Flaschenhalter und Satteltasche
Schwächen
- Keine Federgabel, Stöße kommen ungedämpft am Lenker an
- Stahlrahmen, deutlich schwerer als das Explore 900R aus Aluminium
- Felgenbremsen statt Scheibenbremsen
- Lenker aus einem Guss lässt sich in der Höhe nicht anpassen
- Keine Beleuchtung, keine Schutzbleche, kein Ständer
- Federgabel?
- Nein, Starrgabel.
- Wie viele Gänge?
- Sechs, am Drehgriff.
- Welche Bremse?
- Zwei V-Brakes.
- Kurbellänge?
- 140 Millimeter.
Wann eine Starrgabel die bessere Wahl ist
Eine Federgabel hilft dort, wo es ruppig wird. Auf Asphalt, Feldwegen und im Park macht sie das Rad nur schwerer und schluckt beim Antreten Kraft.
Das Explore 120 lässt sie weg. Die Reifen mit seitlicher Profilierung bieten weiterhin Grip in Kurven, gedämpft wird über den Luftdruck. Für den typischen Einsatz eines Kinderrads reicht das.
Wer regelmäßig auf Waldwegen mit Wurzeln unterwegs ist, nimmt besser das Explore 500 mit Federgabel oder das Explore 900R mit seinen breiten Ballonreifen.
Der Lenker aus einem Guss
Lenker und Vorbau sind fest miteinander verbunden. Das klingt nach einer Einschränkung und ist auch eine: Die Höhe lässt sich nicht anpassen.
Der Gewinn liegt auf der anderen Seite. Es gibt keine Klemmung, die sich lockern kann, und nichts, was falsch montiert werden könnte. Für ein Rad, das im Zweifel von Eltern ohne Drehmomentschlüssel zusammengebaut wird, ist das ein echtes Sicherheitsargument.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Warum 140 Millimeter Kurbeln zählen
Eine zu lange Kurbel zwingt das Kind in einen zu großen Tretkreis. Das Knie kommt zu hoch, der Antritt wird schwer, und am Berg geht die Kraft verloren.
140 Millimeter sind auf den kindlichen Körperbau abgestimmt. Zusammen mit der Kettenführung, die das Abspringen der Kette verhindert, ergibt das einen Antrieb, an dem ein Kind nichts falsch machen kann.
Lieferumfang
- Kinderfahrrad Explore 120 in 20 Zoll
- Klingel
- Speichenreflektoren
- Flachpedale
- Kettenführung
Nicht enthalten
- Beleuchtung
- Schutzbleche
- Fahrradständer
- Flaschenhalter
- Stützräder
- Helm
Stärken und Schwächen
Stärken
- 6 Gänge am Drehgriff
- Bremshebel für Kinderhände
- Zwei V-Brakes
- Lenker aus einem Guss
- Kurbeln 140 mm
- Kettenführung
- Sattel mit Bumper
- Zubehörkompatibel
Schwächen
- Keine Federgabel
- Stahlrahmen
- Felgenbremsen
- Lenkerhöhe fest
- Ohne Licht und Schutzbleche
Alternativen



Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Federung ist die erste Entscheidung. Fährt Ihr Kind auf Wegen und Straßen, sparen Sie mit dem Explore 120 Geld und Gewicht. Geht es ins Gelände, nehmen Sie das Explore 500.
Zweitens die Lenkerhöhe. Sie ist fest, weil Lenker und Vorbau verschweißt sind. Wenn Ihr Kind am oberen Ende der Größe für 20 Zoll steht, prüfen Sie die Sitzposition vor dem Kauf.
Und drittens die Alltagsausstattung. Licht, Schutzbleche und Ständer fehlen. Alles passt an den Rahmen, kostet aber zusätzlich.
Häufige Fragen zum Explore 120
Hat das Rad eine Federgabel?
Nein. Es fährt mit einer Starrgabel, gedämpft wird über die Reifen und den Luftdruck.Wie viele Gänge hat es?
Sechs, geschaltet über einen Drehgriff. Der Lenker muss dabei nicht losgelassen werden.Sind die Bremsen für Kinder geeignet?
Ja. Es sind V-Brakes mit Hebeln, deren Abstand zum Lenker eigens für kleine Hände verringert wurde.Lässt sich der Lenker in der Höhe verstellen?
Nein. Lenker und Vorbau sind aus einem Guss und fest miteinander verbunden. Das spart die Einstellung und verhindert, dass sich etwas löst.Kann ich Schutzbleche montieren?
Ja, der Rahmen passt zum BTWIN-Zubehör: Schutzbleche, Ständer, Flaschenhalter und Satteltasche.Springt die Kette ab?
Dagegen ist eine Kettenführung verbaut, die genau das verhindern soll.Welcher Reifendruck ist richtig?
Zwei bis 3,5 bar. Der Bereich steht auf der Reifenflanke, die Schläuche haben ein Autoventil.Lohnt sich das Explore 120?
Rockrider Kinderfahrrad 20 Zoll Explore 120
Sechs Gänge, Bremshebel für Kinderhände und ein Rahmen, an dem sich nichts lockern kann: Das Explore 120 macht das Wesentliche richtig und lässt weg, was auf befestigten Wegen ohnehin nichts bringt. 4,80 von 5 Sternen bei 917 Bewertungen sind der beste Wert der 20-Zoll-Reihe.
Sobald es regelmäßig ins Gelände geht, ist die Federgabel des Explore 500 den Aufpreis wert.
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Dazu passen das Explore 500, das Explore 900R und das Riverside 500 in 20 Zoll. Für die Erwachsenen der Mountainbike Vergleich und der Fahrradhelm Vergleich.

